Grundsätzlich ist zu sagen, dass Sie sich beim Aufbau einer vorbildlichen und professionellen Sammlung entweder für postfrische oder gestempelte Marken entscheiden sollten. Die wichtigsten Vor- und Nachteile der beiden Sammelvarianten werden im Folgendem erläutert:
Bei fast jeder Post der Welt kann man heutzutage postfrische Briefmarken zum Nennwert abonnieren. Das spart den Weg zur Ausgabestelle von Briefmarken der Post bzw. den Gang zum Briefmarkenhändler. Allerdings fordert diese Methode die Geldbörse heraus, weil postfrische Marken meist teurer als gestempelt sind. Abonnierte Marken im postfrischen Zustand erfüllen dafür aber meist eher den Anspruche auf hochwertige Markenqualität und Vollständigkeit.
Wer viele Briefmarken sammeln möchte, sollte auf gestempelte Briefmarken zurückgreifen. Diese werden nämlich oft in großen Mengen, als so genannte Kiloware, sehr preiswert angeboten. Ideal auch für Einsteiger die erst einmal Briefmarkenluft schnuppern wollen. Allerdings kann es Ihnen passieren, dass Sie in der Briefmarkenmenge leicht die Übersicht verlieren und so viel Zeit investieren müssen um wieder Ordnung zu schaffen.
Gestempelte Marken vermitteln durch den Stempel noch zusätzliche Informationen. Es kann aber auch vorkommen, dass ein Stempelabdruck verwischt ist und Sie so das Briefmarkenmotiv nicht mehr erkennen können.
Ein weiterer Nachteil ist, dass Sie neben dem Einsortieren auch die Briefmarken ablösen müssen. Außerdem werden leider viele Briefmarken durch die Stempelmaschinen der Post zerstört oder verlieren an anderer Stelle vom Absender zum Empfänger ihre gute philatelistische Qualität. |