Häufig
stellt sich dem Sammler die Frage: ist meine schöne Briefmarke echt? Da
ein Sammler häufig mit dieser Frage überfordert ist, bietet sich hier
ein Briefmarken Prüfer an. Dieser ist zwar nicht ganz billig, kann aber
ein eindeutiges und anerkanntes Urteil abgeben.
Natürlich werden falsche bzw. verfälschte Marken auch als solche
gekennzeichnet.
Preise der Briefmarkenprüfung
Die Preise, die ein Prüfer für eine Briefmarken Prüfung nehmen kann,
werden in der Prüfordnung festgelegt.
Folgende Preise kann ein Prüfer nehmen:
4% vom Michel Wert bzw. vom Handelswert, wenn kein Michelpreis
herangezogen werden kann.
Mindestpreise gibt es jedoch auch. Die Mindestvergütung beträgt 2,--
Euro pro Marke, auch wenn keine Signatur angebracht wird, da der Wert der
Briefmarke zu gering ist. Es ist also vorher sorgfältig zu überlegen,
welche Marken zum Prüfer geschickt werden.
Teurere Marken bzw. Sätze werden mit einem Attest bzw. Befund versehen.
Hier kommen noch einmal 20,-- Euro bzw. 10,-- Euro als Kosten hinzu.
Alle Preise verstehen sich ggf. zzgl. MWSt. und natürlich auch
Versandkosten.
Dies genannten Preise sind Höchstpreise, kulante Briefmarkenprüfer
weichen auch des öfteren nach unten ab. Dies ist jedoch natürlich rein
im Ermessen des Prüfers.
Gebiete der Briefmarkenprüfer
Da ein Briefmarkenprüfer natürlich ein echter Fachmann sein und
entsprechend eine sehr umfangreiche Referenzsammlung aufweisen muss, haben
die meisten Prüfer ein sehr begrenztes Aufgabengebiet. Manchmal sind die
Gebiete wirklich winzig wie z.B. das Gebiet der Südsee-Seepost.
Eine Übersicht über die Prüfgebiete der einzelnen Briefmarken Prüfer
finden Sie im Michel Katalog oder direkt beim
Bund
der Briefmarkenprüfer.