PäckchenKleingutsendungen bis zum Höchstgewicht von 2 kg, deren Form und Beschaffenheit die Beförderung in Beuteln zulässt.
PäckchenstempelPoststempel, der zur Abstempelung von Postwertzeichen auf einer unebenen und/oder weichen Unterlage verwendet werden kann, um einen lesbaren Stempelabdruck zu erzielen. Von der Reichspost 1914 eingeführt.
PAPost
amt
PaarJeweils zwei senkrecht oder waagerecht zusammenhängende gleiche Marken. Ungleiche Paare (z.B. aus Markenheftchen und Heftbogen) werden als Zusammendrucke bezeichnet.
PaketPostsendung (Kleingutsendung), deren Beschaffenheit (Inhalt, Größe, Gewicht) eine Versendung als Brief oder Päckchen ausschließt.
PaketkartePostvordruck - der in der von der Post vorgeschriebenen Form - zur Einlieferung und Beförderung eines Pakets benutzt werden muss. Ursprünglich waren die Begleitpapiere für Pakete in Briefform (Paketbegleitbriefe) gehalten oder bestanden aus einem einfachen Blatt Papier oder ab 1870 aus einer Postkarte (Paketbegleitadresse).
Paketmarkenspezielle Marken zur Entrichtung der Beförderungsgebühr von Paketen
Papiersortennaturgemäß zahlreich, meist weißes, zuweilen auch farbiges Papier wird verwendet (z.B. Baden, oder Thurn & Taxis), verschiedene Papierstärken, von Zigarettenpapier (z.B. Bodenreformausgabe der Sowjetische Besatzungszone) bis zu Kartonpapier. Büttenpapier, geripptes Papier und maschinenglattes, satiniertesPapier, welches in der täglichen Verwendung als Schreib- oder Schreibmaschinenpapier bekannt. Kreidepapier, bzw. Kunstdruckpapier, ist mit einer Schicht überzogen und gegen Wasser sehr empfindlich (Vorsicht beim Wasserbad).
PasserkreuzAuf einem Bogenrand auftretendes farbiges Kreuz aus dünnen Strichen, die bei Zwei- oder Mehrfarbendrucken zur richtigen Ausrichtung der Papierbogen dienen.
Patka, Frederic geboren am 10. Mai 1927 in Wien, gestorben 8. Januar 1992 in Wien; Militär-philatelistischer Forscher und Autor von "Die Marinepost 1798-1914", "Die Aus- und Einlaufdaten von Kriegsschiffen" und vielen Artikeln in der Fachpresse. Ihm zu Ehren stiften seine Frau Edith Patka und die ARGE MILITARIA AUSTRIACA PHILATELIA jährlich die "Frederic J. Patka Gedenkmedaille".
PBFCPhilatélie
Besançon
Franche-
Comté
Penny Black
internatinal gebräuchliche Bezeichnung für die erste aufklebbare Briefmarke der Welt
PerfinMeist von Firmen verwendete Buchstabenlochung z.B. Lloyd Triestino = LT. Sollte Missbrauch der Marken verhindern, war daneben aber auch als Werbung gedacht.
Philatelia mit T'cardAlle 2 Jahre stattfindende deutsche Briefmarken-, Münzen- und Telefonwertkarten-Ausstellung. Ausrichter ist der APHV. Veranstaltungsort: Köln
PhilatelieWörtlich übersetzt bedeutet es "Freund der Gebührenfreiheit" - abgeleitet aus dem griechischen philos = Freund und ateleia = von Last/Steuer befreit. Erstmals benutzt wurde es in einem Zeitungsartikel aus dem Jahr 1864.
Bereits zuvor wurde allerdings schon nach einer wissenschaftlichen Bezeichnung gesucht. Vorgeschlagen wurden so kuriose Bezeichnungen wie: Epistolofrankomarkomanie, Timbrophilie oder Timbrologie. Heute bezeichnet man denjenigen als Philatelisten, der sich mit dem Briefmarkensammeln intensiv auseinandersetzt. Der Philatelist kennt die Hintergründe seiner Marken, die Geschichten, die sich um sie ranken, und ihre Besonderheiten. So betrachtet kann natürlich auch eine weitere Begriffsdefinition zur Philatelie stimmen: "Liebe ohne Ende", zusammengesetzt aus dem Griechischen phil = Liebe, a = ohne und ielos = Ende.
philateliephilatelistische Fachzeitschrift aus Deutschland, Herausgeber: BDPh
PhilatelistMensch, dessen Hobby oder Arbeit die Philatelie ist. Die Bezeichnung wurde 1865 von Herpin vorgeschlagen.
Philatéliste, Lephilatelistische Fachzeitschrift aus Frankreich
PhilaTronicDas 1998 gegründete Unternehmen stellt philatelistische Software her.
PhilokartistBezeichnung für Sammler, die sich hauptsächlich mit Karten und Karten ähnlichen Sammelobjekten beschäftigen.
Pincette, Diephilatelistische Fachzeitschrift aus der Schweiz, Mitteilungsblatt der Firma Ch. Hassel
Piralösterreichischer Albenhersteller
Pirl, Dr. Paul (1873-1948)bedeutender deutscher Philatelist, seine Spezialgebiete: Helgoland, Luxemburg und Japan
PKXPPost
kupee-E
xpedition
PlattenfehlerUrsache in einer Beschädigung der Druckplatte. Diese zeigt sich immer auf einem bestimmten Feld des Markenbogens und können auf der ganzen Auflage auftreten, es sei denn der Fehler wird durch eine Retusche beseitigt. Plattenfehler sind jedoch keine Druckzufälligkeiten.
plattierenZusammensetzung eines Schlaterbogens aus Einzelmarken
PlusbriefDen ersten Plusbrief gab die Deutsche Post am 10. Juni 1998 heraus.
PochettenTaschen für Briefmarken mit durchsichtiger, glasklarer Ober- und lackschwarzer Unterseite
PolarpostBegriff für Briefsendungen von Forschungsstationen oder Polar-Expeditionen
Polen
Poland, Pologne oder Polska findet man als Länderbezeichnung auf den Briefmarken.
PortoAllgemeinsprachliche Bezeichnung für das für den Transport von Postsendungen erhobene Beförderungsentgelt. In vorphilatelistischer Zeit, das heißt, der Zeit vor Einführung der Briefmarke, verstand man unter Porto allerdings die vom Empfänger zu zahlende Gebühr, während der vom Absender vorausbezahlte Betrag Franko genannt wurde.
PortomarkenBriefmarken, die dazu dienen nachträgliche Portoerhebungen zu quittieren.
Post und Telekom Austria AGPTA, seit 1. Mai 1996 nach kaufmännischen Grundsätzen zu führendes Nachfolgeunternehmen der Post- und Telegraphenverwaltung Österreich.
PostautoPostautos und Lastkraftwagen transportieren Pakete, Briefbelege, ... zwischen den Briefpostzentren. Außerdem werden kleinere Modelle zum Austeilen der Post in den Orten benötigt.
Ein historisches Postauto aus dem Jahre 1927 ist zum Beispiel der "Phänomen 4 RL".
Post, desinfizierteDie Desinfizierung von Post erreichte angesichts mehrerer Epidemien im 19. Jahrhundert ihren Höhepunkt. Sendungen aus Ländern, in denen Seuchen grassierten, wurden einer Spezialbehandlung unterzogen. Die Desinfizierung erfolgte in eigens dafür eingerichteten Sanitätsstationen. Man verbrannte das Holz würziger Sträucher und Stauden und hielt die Briefe in deren Rauch, um sie zu reinigen. Später wurden dem Räucherpulver chemische Stoffe wie Schwefel und Salpeter beigemengt. Spezielle Stempel oder handschriftliche Hinweise kennzeichneten die Seuchenbriefe und gaben Auskunft über die erfolgte "Reinigung". Die Kosten einer Desinfektion wurden dem Briefempfänger in Rechnung gestellt. Aus Deutschland gibt es desinfizierte Briefe vor allem aus den Jahren 1805, 1831 und 1832, als Gelbfieber und Cholera drohten.
PostfreistempelVon der Post angebrachter Freistempelabdruck. Im Unterschied zum Absenderfreistempel fehlt der linke Teil, in dem sich die Absenderdaten und evtl. dessen Werbung befindet.
postfrischNicht benutzte Briefmarke, Ganzsache oder Telefonwertkarte, die sich noch in dem Zustand befindet, in dem sie am Postschalter abgegeben wurde.
philatelistisches Zeichen ist **, im englischen UM = unmounted mint, bzw. im amerikanischen engl. NH = never hinged, genau muss gesagt werden: 'postfrisch ohne Falz bzw. ohne Falzspur und mit unbehandeltem, also unveränderten Originalgummi.
postfrisch
Die aller zwei Monaten erscheinende Briefmarkenzeitschrift der Deutschen Post kann nur über ein Briefmarkenabo bezogen werden.
PostkarteUnverpackte rechteckige Briefsendung in Kartenform mit bestimmten Maßen (min. 14 x 9 cm, höchstens 14,8 x 10,5 cm, Stärke: max. 1 mm). Postkarten mit eingedruckten Postwertzeichen sind Ganzsachen.
Erstmals vom deutschen Geheimen Postrat Heinrich Stephan dem Generalpostamt und denn in einer Denkschrift anlässlich der 5. Postvereinskonferenz in Karlsruhe 1865 als Postblatt (ohne eingedruckten Postwertzeichen) vorgeschlagen. Wurde aber mit der Begründung abgelehnt, dass es "unmoralisch" oder "beleidigend" sei, Nachrichten offen zu verschicken; die Anregung wurde zu den Akten gelegt.
Inwieweit Dr. Emanuel Hermann, Prof. für Nationalökonomie und Enzyklopädie an der Militärakademie in Wiener Neustadt, von Stephans Vorschlag gewusst hat, ist nicht exakt nachprüfbar, doch darf angenommen werden, dass Hermann keine Kenntnis davon hatte. Jedenfalls erschien am 26. Januar 1869 in der Tageszeitung "Neue Freie Presse" ein Artikel von Dr. Hermann "Über eine neue Art der Correspondenz mittels der Post". Hermann dachte darin an eine neue, zu bestehende niedriger Gebühr zu befördernde Art von "Posttelegramm", d.h. die offen aufliegende Karte sollte auf 20 Textworte beschränkt bleiben.
Der Vorschlag Hermanns fand im Handelsministerium, dem Postwesen unterstand, sofort eine derart günstige Aufnahme, dass dieser bereits am 1. Oktober 1869 verwirklicht war. An diesem Tag lagen an allen Postschaltern der Doppelmonarchie Österreich-Ungarn die ersten Postkarten vor, "Correspondenz-Karte" genannt. Die gedachte Begrenzung auf 20 Wörter unterblieb jedoch, der Absender durfte auf der Rückseite der nur 12 x 8,5cm großen Karte so viel schreiben, wie er wollte bzw. konnte.
PostkriegSituation zwischen zwei oder mehr Staaten, wenn Briefmarken im zwischenstaatlichen Verkehr nicht als gültig anerkannt werden. Maßnahmen sind u.a. Schwärzung der nicht zugelassenen Marken.
Postkutsche
Ist ein Reisewagen der etwa seit dem 17. Jh. zur Beförderung der Reisenden und deren Gepäck aber auch zur Mitnahme von Briefpost.
Die Postkutsche wird auch "gelber Wagen" genannt und ist ein sehr beliebtes Symbol für die Post und deshalb auch Motiv für Briefmarken und Sonderstempel.
Postmarke, DieUrsprünglicher Name der Verbandszeitschrift Die Briefmarke. Wiederaufnahme der Herausgabe nach dem 2. Weltkrieg mit der Nr. 1 am 31. Mai 1946.
PostmarkenAmtliche Bezeichnung für österreichische Briefmarken und Ganzsachen, die als Zeichen für die Entrichtung von Postgebühren dienen.
Postsendung, unzustellbarePostamtliche Bezeichnung für eine Sendung, die dem Empfänger nicht ausgehängt werden konnte und deshalb, meist nach anbringen eines Rücksendestempels, an den Absender zurückgesandt wird.
Poststempelursprüngliche Bezeichnung für Briefmarken
PostwertzeichenAmtliche Bezeichnung für deutsche Briefmarken und Ganzsachen, die als Zeichen für die Entrichtung von Postgebühren dienen.
PPPolierte
Platte
PrägedruckVertreter der Hochdruckverfahren. Zu erkennen ist der Prägedruck an seinem erhöhten Bild. Er ist meist farblos und mit anderen Druckverfahren kombiniert.
PrachtMarke ist okay. Es muss keine "Schönheit" sein, aber man sollte darauf achten, dass die erschwinglichen Werte wenigstens diese Erhaltungsstufe besitzen. Für moderne Marken (nach 1945) ist dies die Standarterhaltung.
Pralinés PostServiceeinrichtung der Deutschen Post AG, welche dem Postkunden ermöglicht, den Versand von Pralinés an einen beliebigen Empfänger zu veranlassen.
Prifixluxemburger Spezialkatalog
PrinzHersteller aus Deutschland von Sammler-Zubehör
PrivatpostSie wurden von Privatleuten oder -firmen ausgegeben und entsprechen der Gebühr für den Transport der Post zum Empfänger oder zum nächsten Postamt. Beispiele sind die Privatposten im Deutschen Reich und Marken zahlreicher britischer Inseln.
ProgrammbeiratGremium, das den Herausgeber der deutschen Postwertzeichen – seit dem 1. Januar 1998 ist das der Bundesminister der Finanzen – hinsichtlich der Themenauswahl der Briefmarken-Neuheiten berät. Der Programmbeirat besteht aus Abgeordneten des Deutschen Bundestages, Journalisten, Verwaltungsfachleuten und Philatelisten und tagt einmal jährlich, um die Markenthemen des jeweils übernächsten Jahres festzulegen.
Prüfung
Einkauf im gutberufenen Fachgeschäft ist der einzige Schutz vor dem Erwerb minderwertiger Marken. Bei Zweifeln kann ein Expertenrat oder eine Markenprüfungmaschine hinzugezogen werden.
PSFPost
schließ
fach
PTAPost und
Telekom
Austria AG