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Eingetragene Begriffe unter M: 31

Machwerk
Philatelistische Bezeichnung für markenähnliche Produkte nicht existierender Staaten oder Exilregierungen, etwa aus "Malaku", "Sedang" oder "Selatan". Diese häufig recht farbenprächtigen Phantasie-Ausgaben haben mit Briefmarken rein gar nichts zu tun, da sie nicht als Postwertzeichen von einer Postverwaltung oder -organisation verausgabt wurden. Hier handelt es sich tatsächlich nur um "bunte Bildchen", von deren Kauf unter philatelistischen Gesichtspunkten eindeutig abzuraten ist.

Maestro
philatelistische Fachzeitschrift der Niederlande, Erscheinungsort: Amsterdam.

Magyar Posta
Briefmarke aus UngarnEigenname für ungarische Post






Mailänder Fälschung
Die 1850 erstausgegebenen Marken Lombardei-Venetien zu 15C, 30C. und 45C.wurden 1857-58 oftmals gefälscht. Heute begehrte Sammelobjekte.

Makulatur
Beim Druck verdorbenes und vor der Verausgabung ausgesondertes Druckmaterial, welches in der Regel zur Vernichtung bestimmt ist; der Wert solcher vereinzelt in den Handel gelangenden Stücke ist philatelistisch äußerst fraglich.

Maluku Selatan
Aufdruck auf ca. 150 verschiedenen Briefmarken zur geplanten Staatsbildung 1955 der Molukken, zu der es jedoch bisher nicht kam. Kurioserweise wurden diese Briefmarken in der Wiener Staatsdruckerei gedruckt.

Manama
Exklave des Scheichtums Ajman, für welche es Briefmarken mit Aufdruck "Manama" gibt. Die FIP betrachtet diese Ausgaben als schädlich.

Margreiter, Hannes
österreichischer Briefmarken- und Telefonwertkartenkünstler

Marke + Münze
Seit dem 24. Mai 1991 jährlich stattfindende Messe für Sammler in Graz. 1997 wurde der Rhythmus auf alle 2 Jahre geändert.

Markenarten
Im Laufe eines Jahres werden in Deutschland Briefmarken aus vier unterschiedlichen Postwertzeichenarten herausgegeben. 1. Sondermarken ohne Zuschlag: Sonderausgaben erfolgen zu besonderen Anlässen mit vielfältigem Motivspektrum – von Kunst und Kultur über Literatur und Zeitgeschehen zu Sport, Natur, Wissenschaft, Familie und Kirche. 2. Sondermarken mit Zuschlag: Die Zuschlagserlöse dieser begrenzten Anzahl von Sonderausgaben mit interessanten Motiven kommen gemeinnützigen Organisationen und Einrichtungen zugute. 3. Blockausgaben, in Sammlersprache scherzhaft auch »Sondermarke im Sonntagskleid« genannt: Ein Block ist ein kleiner Bogen mit üblicherweise ein bis vier Postwertzeichen in einem kunstvoll gestaltetem Rand. 4. Dauerserienwerte, auch Freimarken genannt, zur normalen Frankierung herausgegebene Postwertzeichen, die in unbegrenzter Auflage nach Bedarf gedruckt werden.

Markenheftchen
(Freimarken-) Heftchen, in denen sich mehrere Briefmarken mit gleichen oder verschiedenen Werten befinden, die gemeinsam einen runden Betrag ergeben. In Schweden üblich, in Österreich z.B. zur WIPA 1981 erschienen.

Matz, Hans Helmut
Gründer und langjähriger Leiter der Motivgruppe "Kraftfahrzeuge". Verstorben am 16. November 1998 in Flensburg.

Mauritius
Die blaue MauritiusMythen und Legenden ranken sich um die berühmteste Briefmarke der Welt, die 1847 in der englischen Kronkolonie Mauritius in einer Auflage von 500 Stück herausgegeben wurde. Als Vorlage diente dem Graveur die englische "Penny Black". Statt des damals üblichen "Post Paid" (Gebühr bezahlt) setzte er die Worte "Post Office" (Postamt) neben das Profil der Regentin Victoria.
Siehe auch: Magazin > Die legendäre Mauritius

Maurizio
Maskottchen der Deutschen Post für den Briefmarkenclub der Kinder, welches sehr an eine Ameise erinnert.

Maximaphilie
International gebräuchliche Bezeichnung für das Sammeln von Maximumkarten.

Maximumkarte
Wahrscheinlich der modernste philatelistische Ersttagsbeleg. Auf der postalischen Rückseite wird das Bild der Briefmarke oder ein damit eng zusammenhängendes Motiv stark vergrößert abgebildet. Auf dieses Bild wird die Briefmarke geklebt und gestempelt.

Mayr, Prof. Friedrich
österreichischer Briefmarken- und Münzenkünstler

MB
Münzen/Banknoten; Münchner Briefmarkentage

MBC
Der Münchner Briefmarken-Club wurde im Oktober 1905 gegründet und nach einer Zwangspause durch den 2. Weltkrieg 1948 wieder ins Leben berufen.

Mehrfachfrankatur
Gebrauchte Briefmarken aus aller Welt oder bestimmten Ländern, die, unterschiedlich erhalten, kiloweise verpackt und verkauft werden. Handelt es sich dabei um Marken auf Postausschnitten, kauft man selbstverständlich viel Papier mit, das die Stückzahl der enthaltenen Marken senkt.

Meteor
1982 gegründeter Ansichtskarten- und Telefonwertkarten-Sammler-Verein.

Michel-Katalog
Michel-KatalogWeit verbreiteter Briefmarkenkatalog aus Deutschland für die ganze Welt, der auch als Tauschbasis für die meisten deutschsprachigen Sammler anerkannt wird.





Michel-Rundschau
Monatlich erscheinendes Nachtragswerk der Michel-Kataloge und philatelistische Fachzeitschrift.

Mijn Hobby
philatelistische Fachzeitschrift der Niederlande

Militärschmuckmarken
Seit 1995 unregelmäßig erscheinende Vignetten. Diese werden vom Verein "Militärkanzlei für Traditionsregimenter, Bürger- und Schützenkorps auf dem Territorium der ehemaligen österreichisch-ungarischen Monarchie" herausgegeben. Sie dienen der Finanzierung und Förderung der Pflege der übernationalen Kameradschaft zwischen den Vereinen aus Österreich, Ungarn, der Slowakei, Tschechien, Polen und Kroatien.

Mischfraktur
Briefmarken auf den eine doppelte Wertangabe zu finden ist (z.B. Euro und DM).

Mohr, Knud
Mohr wurde am 2. April 1935 geboren. Im Dänischen Philatelistenverband war Mohr von 1978-1983 Vizepräsident und von 1983-1992 Präsident. In der Dänischen Philatelic Foundation ist er Präsident seit 1975. Seine Karriere in der FIP begann 1988 als FIP-Board-Mitglied, 1990-1994 war er Finanzchef, 1994-1998 Vizepräsident.

Moschkau, Alfred (1840-1912)
Veranstalter der ersten Briefmarkenausstellung die in Dresden 1870 stattfand. Er beschäftigte sich auch als erster mit Briefmarkenprüfungen im Jahr 1871.

Mustermarken
Mustermarken - auch "Specimen" genannt - sind frakturengültige Postwertzeichen mit diesem Aufdruck, die an die Mitarbeiter des Weltpostverein (UPU) und an Journalisten verteilt werden. Mustermarken gelangen einige Zeit vor dem Erstausgabetag zur Verteilung.

Mühlradstempel
Sonderform des Stempels, welche auf Bayern-Marken von Altdeutschland vorkommen.

Müller-Katalog
Briefmarkenkatalog aus der Schweiz

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