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Eingetragene Begriffe unter L: 21

Ländersammlung
Eine Ländersammlung umfasst in der Regel alle von einem Land verausgabten Briefmarken. Eventuelle zeitliche Begrenzungen setzt sich jeder Sammler selbst, sie sollten aber begründbar sein, etwa mit einer auf den Marken nachvollziehbaren Zäsur in der Geschichte des Landes.

LC-Sendung
französisch Lettres Cartes (Briefkarten)

Letternet
Ein Netz für Leute die eine Brieffreundschaft mit anderen Mitgliedern führen möchten. Wenn Sie sich anmelden, müssen Sie dem Letternet Ihre Hobbys sowie die Sprache(n) mitteilen, mit der Sie kommunizieren möchten. Daraufhin wird das Letternet mit Ihnen Kontakt aufnehmen und Ihnen sofort einige Adressen anderer Mitglieder mitschicken.

Letterset
Auch indirekter Hochdruck genannt. Der Druck erfolgt indirekt über ein mit Gummituch bespannten Zylinder auf das Papier.

Liba
Lichtensteiner Briefmarkenausstellung

Limberger
österreichischer Briefmarkenhändler und Eigentümer des philatelistischen Globus-Verlages

Linienzähnung
Zähnung erfolgt erst in der einen, dann in der anderen Richtung, wobei die Eckzähne meistens unregelmäßig ausfallen.

Lipsia
Deutscher Briefmarkenkatalog. Erscheinungsort: Leipzig, Deutschland. Das Erscheinen wurde mit dem Ende der DDR eingestellt.

Leuchtstoffpapier
Seit 1963 gibt es Marken auf Leuchtstoffpapier. Es gibt zwei verschiedenen Arten von Leuchtstoffpapier. Die Beschichtung des Briefmarkenpapiers mit diesem Leuchtstoff ermöglicht die Steuerung der Sortieranlage in den großen Verteilzentren der Post. Wenn man die Marken unter einer UV-Lampe betrachtet, kann man diesen Leuchtstoff am Aufleuchten erkennen und unterscheiden. Ausgabe können auf Papier mit phosphoreszierendem Leuchtstoff gedruckt werden. Diese Marken zeigen unter der Lampe einen leicht wolkigen Leuchtstoff der sehr kurze Zeit nachleuchtet. Andere Ausgaben wurde auf fluoreszierendem Papier gedruckt. Dieses Papier leuchtet gleichmäßig von intensiv bis schwach hellorange auf.

Lokalausgabe
Waren in Notzeiten oft primitive Postwertzeichen, die mit oder ohne Genehmigung der vorgesetzten Behörde von lokalen Postämtern ausgegeben wurden. In Deutschland gab es solche Ausgaben nach 1918 und 1945.

Lokalpost
Stadtpostmarken oder Lokalpostmarken tragen einen Ortsnamen statt einer Länderbezeichnung. Sie waren nur im örtlichen Bereich gültig und mußten von der Landesregierung bzw. vom Weltpostverein (UPU) genehmigt werden.

Lorber, Prof. Ferdinand
österreichischer Briefmarkenkünstler und -stecher, geboren am 16. November 1883 in Wien; Nebst der Österreichischen Postverwaltung arbeitete Lorber auch für Liechtenstein und Luxemburg.

Lot
Bezeichnung für einen Posten gemischter Briefmarken, Ganzsachen oder ähnlichem.

Luftpost
Amtliche Bezeichnung für durch die Luft beförderte Sendungen. Den Fortschritt der Flugzeugtechnik nutzt die Post unmittelbar für den Ausbau des Luftpostnetzes. 1919 beginnt unter Aufsicht der Alliierten der regelmäßige innerdeutsche Luftposttransport. Die 1926 gegründete Deutsche Luft Hansa AG fügt sich bald in ein europäisches Netz ein, das bis 1939 auch Nord- und Südamerika erfasst.

Luftpost, Die
Zeitschrift "Die Luftpost" wurde 1932 von Kurt Dahmann gegründet und bis 1997 herausgegeben.

Luftpostmarken
Auch Flugpostmarken genannt. Gehören zur Gruppe der Freimarken, waren seit 1917 in vielen Ländern zur Freimachung von Luftpostsendungen üblich.

Luftpostzettel
Wünscht der Absender eine Postsendung über den Luftweg, kennzeichnet er sie mit einem Luftpostzettel. Diese Zettel sind fast so alt wie die Luftpostbeförderung. So lassen sich bereits die seit dem 26. Februar 1912 erschienenen "halbamtlichen Flugmarken" als Luftpostaufkleber einstufen.
Allerdings müssen sie käuflich erworben werden, um die zusätzlichen Kosten der Luftpostbeförderung zu finanzieren.

Luftschiffpost
Mit Luftschiffen beförderte Post. In Österreich nur von der Pro Juventute veranstaltet.

LuftschiffbriefmarkeLuftschiffbriefmarkeLuftschiffbriefmarke


Luxus
Beste Erhaltungsform die es gibt!; die Marke ist in jeder Hinsicht perfekt; gestempelte Stücken soll die Entwertung zentrisch und gerade aufgesetzt sein; selbst kleine Werte sind schwierig in dieser Erhaltung zu bekommen. Moderne Marken werden nur in in großen Ausnahmefällen zurecht als Luxus bezeichnet.

Lupe, Die
philatelistische Fachzeitschrift aus Deutschland, Erscheinungsort: Duisburg

Lübeck
Freie und Hansestadt im Verband des Deutschen Bundes mit eigenen Briefmarken- und Ganzsachenausgaben zwischen dem 1. Jänner 1852 und dem 31. Dezember 1867. Ab dem 1. Jänner 1868 kamen in Lübeck die Marken des Norddeutschen Postbezirks zur Verwendung.

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